Der letzte Spieltag vor der kurzen Deutschland-Cup-Unterbrechung hatte es noch einmal in sich. Tore, Spannung und Dramatik prägten den Sonntag in der Oberliga Süd – kein Duell blieb torarm, kein Favorit durfte sich sicher fühlen. In sämtlichen Partien fielen mindestens fünf Treffer, zwei Begegnungen wurden erst in der Verlängerung entschieden, eine weitere gar im Penalty-Schießen.
Im Fokus standen dabei gleich mehrere direkte Duelle aus der oberen Tabellenregion. Der Tabellenführer Memmingenempfing den Deggendorfer SC, seines Zeichens Zweiter, und behielt nach einem intensiven Schlagabtausch schließlich im Shootout mit 5:4 die Oberhand. Auch im Frankenwald war Spannung garantiert: Die Selber Wölfe, bis dato das beste Heimteam der Liga, mussten sich ersatzgeschwächt den stark aufspielenden Tölzer Löwen geschlagen geben – die erste Heimniederlage der Saison für die Oberfranken.
Vom Patzer der Wölfe profitierte Heilbronn: Mit einem souveränen Erfolg über Lindau schoben sich die Falken auf Tabellenrang drei vor und mischen damit weiter im Spitzenfeld mit.
Am unteren Ende der Tabelle setzte Füssen mit einem wichtigen Auswärtssieg in Erding ein Lebenszeichen. Passau und Peiting lieferten sich enge und umkämpfte Partien, während Stuttgart im Heimspiel gegen den SC Riessersee drei Punkte holte und sich damit etwas Abstand zu den Abstiegsrängen verschaffen konnte.
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