Last-Minute-Wende! Pinguine drehen Krimi in der Overtime
Die Krefeld Pinguine haben einen nervenaufreibenden Abend in der Yayla Arena doch noch vergoldet und sich mit einem 3:2 nach Verlängerung gegen die Eisbären Regensburg belohnt. Lange fehlte den Schwarz-Gelben der Zugang zum Spiel, ehe eine späte Energieleistung die drohende dritte Heimniederlage in Serie abwendete.
Die Partie begann verhalten: Krefeld hatte mehr vom Spiel, biss sich aber an der gut gestaffelten Regensburger Defensive die Zähne aus. Bruch und Vandane trafen nur die Latte – zweimal rettete der Videobeweis die Gäste. Regensburg zeigte sich im Abschluss effizienter und nutzte ein Powerplay im zweiten Drittel zur 1:0-Führung.
Nach der Pause stellten die Pinguine ihre Reihen um – mit Wirkung. Newton drückte einen Vandane-Schuss zum Ausgleich über die Linie. Doch die Oberpfälzer konterten eiskalt und gingen in der 56. Minute erneut in Front. Als alles auf eine Heimpleite hindeutete, sorgte Roope Mäkitalo 47 Sekunden vor dem Ende mit seinem ersten KEV-Tor für den viel umjubelten Ausgleich.
In der Overtime folgte der dramatische Höhepunkt: Marcel Müller wurde auf dem Weg zum Tor gefoult, brachte die Scheibe aber im Fallen dennoch über die Linie. Nach Videobeweis war klar – der Puck war drin. Ein hart erkämpfter Sieg, der Krefelds Spitzenplatz vorerst sichert.
Foto: City-Press

