Eislöwen ziehen Konsequenzen: Sundblad und Roos müssen gehen
Nach der nächsten herben Enttäuschung hat der DEL-Aufsteiger aus Dresden die Reißleine gezogen. Nach nur drei Siegen aus 23 Spielen und der deutlichen 1:6-Heimpleite gegen Kellerkonkurrent Iserlohn trennen sich die Eislöwen mit sofortiger Wirkung von Cheftrainer Niklas Sundblad und Sportdirektor Matthias Roos. Das gab der Club am Donnerstag bekannt.
Sundblad, der das Team erst im Januar 2024 übernommen und wenig später sensationell zur DEL2-Meisterschaft sowie zum Aufstieg geführt hatte, konnte den Schwung der Vorsaison nicht in die neue Liga retten. Die von ihm und Roos zusammengestellte, erfahrene Mannschaft blieb weit hinter den Erwartungen zurück und fand in mehreren Bereichen nie DEL-Niveau.
Die Clubführung reagierte nach wachsender Kritik und zuletzt ernüchternden Auftritten. „Die jüngsten Anpassungen haben leider nicht die erhoffte Wirkung gezeigt. Das Auftreten gegen Iserlohn hat deutlich gemacht, dass wir handeln müssen“, erklärte Geschäftsführer Maik Walsdorf.
Roos soll den Standort weiterhin administrativ unterstützen, die sportliche Ausrichtung wird jedoch neu aufgestellt. Für die kommenden Partien in Ingolstadt und gegen München übernimmt Co-Trainer Petteri Kilpivaara als Interimslösung – unterstützt vom U20-Coach Jukka Ollila.
Foto: City-Press

