Nach dem ESV Kaufbeuren hat nun auch der EHC Freiburg reagiert: Nur einen Tag nach der Trainerentlassung in Kaufbeuren trennen sich auch die Wölfe von ihrem Chefcoach Martin Stloukal. Der DEL2-Club zog damit nach 14 Saisonspielen die Konsequenzen aus dem sportlichen Fehlstart.
In einer Vereinsmitteilung hieß es, die Entscheidung sei nach „eingehender Analyse und intensiven Gesprächen“ getroffen worden. Man sei überzeugt, dass „ein Neuanfang notwendig ist, um für den restlichen Saisonverlauf eine positive Entwicklung zu ermöglichen“.
In der vergangenen Saison trennte sich der EHC Freiburg bereits am 13. Oktober vom Trainerduo Saarikoski und Lehtinen. Es folgte Mikhail Nemirovsky, der nach 26 Spielen im Amt ebenfalls wieder die Segel streichen musste. Anschließend übernahm Sportdirektor Peter Salmik interimsmäßig das Team, ehe der 54-jährige Tscheche Martin Stloukal im Februar das Traineramt antrat. Doch auch er konnte den Negativtrend nicht stoppen. Freiburg belegt mit lediglich zehn Punkten aus 14 Spielen derzeit den letzten Tabellenplatz.
Bis auf Weiteres übernimmt Nachwuchstrainer Martin Sekera das Coaching der Mannschaft. Unterstützt wird er dabei von Ex-Kapitän Simon Danner, der auch in die Suche nach einem neuen Head Coach eingebunden ist. Gespräche mit potenziellen Nachfolgern laufen bereits.
Foto: IMAGO / Hartenfelser

