München bleibt zu Hause im zehnten Spiel in Folge makellos – Wild Wings ohne Ertrag im SAP Garden
Der EHC Red Bull München hat am 29. Spieltag der PENNY DEL seine Heimstärke eindrucksvoll bestätigt und die Schwenninger Wild Wings mit 3:1 besiegt. Vor 9.512 Zuschauern im SAP Garden feierten die Münchner damit den zehnten Heimsieg in Serie.
Die Gastgeber erwischten den besseren Start und gingen früh im Powerplay durch Gabriel Fontaine in Führung. München blieb tonangebend und erhöhte noch im ersten Drittel durch Taro Hirose auf 2:0. Schwenningen tat sich zunächst schwer, steigerte sich nach der Pause jedoch sichtbar und kam durch Kyle Platzer im zweiten Abschnitt zum verdienten Anschlusstreffer.
Im Schlussdrittel übernahm München wieder mehr Kontrolle und stellte durch Veit Oswald den alten Zwei-Tore-Abstand her. Trotz erhöhter Schussfrequenz und einer engagierten Schlussphase gelang den Wild Wings kein weiteres Tor. Während München seine Konstanz auf heimischem Eis unterstreicht, bleibt Schwenningen erneut ohne Punktgewinn.
Rekordabend in Ingolstadt: Panther schlagen Eisbären im Torfestival
Der ERC Ingolstadt hat seine Heimserie weiter ausgebaut und mit einem spektakulären 8:5-Erfolg gegen die Eisbären Berlin einen neuen Clubrekord aufgestellt. Den 22 Jahre alten Rekord knackte der ERC mit dem 14. Heimsieg in Folge sicherte zugleich weiterhin die Tabellenführung.
Berlin erwischte den besseren Start und ging durch Treffer von Markus Vikingstad und Freddy Tiffels früh mit 0:2 in Führung. Ingolstadt antwortete jedoch eindrucksvoll: Kenny Agostino und Peter Abbandonato im Powerplay sowie Austen Keating drehten die Partie noch im ersten Drittel.
Auch im Mittelabschnitt blieb das Spiel offen. Yannick Veilleux glich zweimal für die Eisbären aus, während Alex Breton mit zwei Treffern – darunter ein weiteres Überzahltor – jeweils die Antwort der Gastgeber lieferte. Im Schlussdrittel stellte Liam Kirk erneut auf Ausgleich, ehe Riley Barber Ingolstadt wieder in Front brachte.
Mit dem ersten Zwei-Tore-Vorsprung durch Riley Sheen im Powerplay und einem Empty-Net-Tor von Keating machten die Panther schließlich den Deckel drauf.
Kölner Effizienz entscheidet: Grizzlys kommen zu spät ins Spiel
Der Kölner Haie haben ihre Heimstärke unter Beweis gestellt und die Grizzlys Wolfsburg in der ausverkauften LANXESS arena mit 4:1 bezwungen. Vor 16.800 Zuschauern präsentierten sich die Gastgeber über weite Strecken spielbestimmend und legten früh den Grundstein für den Erfolg.
Nach einem intensiven Beginn brachte Valtteri Kemiläinen die Haie in Führung, ehe Dominik Bokk noch im ersten Drittel auf 2:0 erhöhte. Köln blieb auch im Mittelabschnitt tonangebend und baute den Vorsprung durch einen energischen Vorstoß von Brady Austin weiter aus. Wolfsburg hielt dagegen, fand jedoch zunächst kein Mittel gegen die strukturierte Defensive und den sicheren Rückhalt im Kölner Tor.
Im Schlussdrittel agierten beide Teams ausgeglichener. Die Grizzlys wurden für ihren Mut belohnt, als sie kurz vor Spielende ohne Torhüter durch Gemel Smith den Anschlusstreffer erzielten. Die Hoffnung auf ein Comeback währte jedoch nur kurz: Maximilian Kammerer machte mit einem Treffer ins leere Tor alles klar.
Foto: City-Press

