Dresden ringt Schwenningen nieder – Ortega entscheidet turbulentes Duell in der Overtime
Vor ausverkauftem Haus lieferten sich die Dresdner Eislöwen und die Schwenninger Wild Wings am Buß- und Bettag ein intensives Kräftemessen, das erst in der Verlängerung entschieden wurde. Dresden begann mit hohem Tempo und erspielte sich im ersten Drittel deutliche Vorteile, die Kapitän Travis Turnbull schließlich in die verdiente 1:0-Führung verwandelte.
Nach der Pause übernahmen die Gäste phasenweise das Kommando. Trotz starker Paraden von Jussi Olkinuora gelang Schwenningen durch Hänelt der Ausgleich, während Dresden mehrfach am Aluminium scheiterte. Im Schlussabschnitt ging es hin und her: Bittner traf zur Wild-Wings-Führung, Ortega egalisierte im Powerplay, ehe Hungerecker und Yogan innerhalb weniger Sekunden erneut für einen offenen Schlagabtausch sorgten.
Beide Teams verpassten in einer zunehmend hektischen Schlussphase die Entscheidung. In der Overtime hatten die Gäste kurz Überzahl, konnten daraus aber kein Kapital schlagen. Stattdessen sorgte Austin Ortega nach 81 Sekunden für den viel umjubelten 4:3-Sieg – ein Moment, der die JOYNEXT Arena beben ließ und den Eislöwen nicht nur Selbstvertrauen, sondern auch wertvolle Punkte im Rennen mit Iserlohn beschert.
Foto: City-Press

